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Cabo Verde geologisch | Fogo - der aktive Vulkan | Vulkanausbruch 1995 |
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Cabo Verde - Geologisch
Die Kapverdischen Inseln sind vulkanischen Ursprungs. Sie liegen über einem Hot Spot, einer Anomalie im Wärmefluss, wo heisses Material aus dem Erdmantel wie ein Schweissbrenner durch die Erdkruste nach oben dringt. Hot Spots sind stationär, sie ändern ihre Lage nie. Wandert eine Platte der Erdkruste im Laufe der Jahrmillionen über einen Hot Spot hinweg, so werden die Vulkaninseln – wie in Hawaii – perlschnurartig aneinander gereiht. Nicht so im Kapverdischen Archipel. Denn hier ist auch die Afrikanische Platte relativ ortsfest, und so entstand eine Gruppe von Inseln, die keine signifikante Anordnung zeigen.
Auch Brava ist eine recht junge Insel. In historischer Zeit fanden jedoch keine Ausbrüche mehr statt. Insgesamt 15 morphologisch junge Krater sind entlang von zwei oder drei Lineamenten angeordnet, die sich im Zentrum der Insel kreuzen. Bei den meisten dieser jungen Eruptionen reagierte basisches, phonolithisches Magma mit Grundwasser, das in älteren vulkanischen Gesteinen eingeschlossen ist. Explosive Ausbrüche mit Schweissschlacken sowie Block- und Aschenablagerungen waren die Folge. Das relativ geringe Alter der Krater und zahlreiche, wenngleich schwache Erdbeben in den letzten Jahren zeigen, dass der Vulkanismus auf Brava noch nicht erloschen ist. Neue Ausbrüche sind durchaus möglich.
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Ebenfalls nacheiszeitlich aktiv waren die Vulkane auf São Vicente. Das auffallendste vulkanische Element der Insel ist die halbkreisförmige Bucht von Mindelo (links im Bild). Sie ist eine Caldera, ein vulkanisches Einbruchsbecken, das einseitig vom Meer angeknabbert wurde. Eine Caldera entsteht, wenn nach einem grossen Ausbruch die nun völlig entleerte Magmenkammer in sich zusammen bricht. Basische Laven bedecken die beiden Halbinseln, die die Bucht einrahmen. |
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